Kleine Zeittafel

Kleine Zeittafel zur Geschichte Gladbecks

Siehe auch: www.Gladbeck.de/ Stadtportrait/Stadtgeschichte

Datum:   Einwohner   Datum:   Einwohner   Datum:   Einwohner  
1569   1.200 – 1.300   1900   11.607   1960   84.187  
1797   rd. 2.400   1910  39.185   1970  83.213  
1821   2.367   1920  57.706   1980  82.432  
1870   2.775   1930  61.432   1990  80.267  
1875   2.999   1940  61.116   2000  79.179  
1880   3.429   1945  59.150   2003  78.120  
1890   6.760   1950  72.150   2006 (31.12.)   77.436  
           

1800 bis 900 v. Chr.   Urnenfelderleute in Ellinghorst, (Urnen im Museum)  
900 bis 10 v. Chr.   Kelten, Sigambrer  
zur Zeit Christi   Brukterer  
um 700   Sachsen dringen in das Vest ein  
799   Gründung des Klosters Werden  
um 860   Oberhof Ringeldorf (Hof des Stiftes Essen)  
9. Jahrhundert   Lamberti-Kirche und Kirchspiel Gladbeck  
um 900   „glatbeki“ wird in einem Urbar (Register) des Klosters Werden erwähnt
Dindo schenkte dem Kloster Werden Besitztümer in „glatbeki“  
1019   Bischof Heribert schenkt dem Kloster Deutz die Kirche mit dem Zehnten in Gladbeck  
1161   erste urkundliche gesicherte Erwähnung Gladbecks  
um 1180   das Vest ist kurkölnisch  
1263   Ludolph de Witteringe wird urkundlich erwähnt  
um 1300   Vikarie Beatae Maria Virginis gegründet  
1401 und 1406   Quastenburg (gelegen westliche der Lambertikirche) wird an das Haus Westerholt verkauft  
1403   Schutzbrief für den Lambertusmarkt in Gladbeck; Ursprung des Appel-tatenfestes  
1569   kirchliche Visitation; Gladbeck hat 1200 bis 1300 Einwohner  
1583 - 1589   Obrist Schenk von Nideggen bringt mit seinen Truppen große Not  
um 1630   erste Volksschule  
1642   30jähr. Krieg; die Hessen zerstören Wittringen  
1652   Schützenverein gegründet  
1734   Johann Heinrich Riesener geboren; er wurde berühmter Möbelkünstler am französischen Königshof Louis XVI  
um 1800   rd. 2400 Einwohner  
1802   Bau der alten Lambertikirche (mit dem Zwiebelturm)
Zum Kirchspiel Gladbeck gehörten das Dorf mit der Kirche und die Bauerschaften Zweckel, Rentfort, Ellinghorst, Butendorf und Brauck  
1802 - 1811   Herzog von Arenberg ist nach der Säkularisation Landesherr  
1811 - 1815   Unter Napoleon gehörte Gladbeck zum Herzogtum Berg.
Das Dorf Gladbeck, Butendorf und Brauck gehören zur Mairie Buer;
Zweckel, Rentfort und Ellinghorst zur Mairie Kirchhellen  
1815   Das Vest wird preußisch  
1823   Das Urkataster Gladbecks wurde angelegt  
1865   Postagentur  
1873   Spatenstich für die Zeche Graf Moltke I/II (erster Name Rieckchen)  
1877   Beginn der Kohlenförderung
erste Straßenbeleuchtung: 6 Petroleumlampen  
1878   Eisenbahn Oberhausen – Dorsten – Rheine; Bahnhof Gladbeck an der Kirchhellener Straße nahe Abfahrt Gladbeck an der A 31  
1880   Eisenbahn Wanne – Gladbeck (Ost) – Dorsten – Winterswijk  
1884   Spar- und Darlehnskasse (Vorläufer der Volksbank)  
1885   1. April, Gladbeck wird selbständiges Amt (vorher Amt Buer);
1. Amtshaus mit zwei Räumen an der Hochstraße  
1886   evangelische Schule  
1887   Arzt lässt sich dauernd nieder  
1888   Gladbecker Zeitung (Vorläufer der Ruhr-Nachrichten)
1. Werkssiedlung an der Uhlandstraße für die Zeche Graf Moltke  
1893   evangelische Kirche; Notkirche an der Bottroper Str. westlich des Rathauses  
1894   Krankenhaus gegründet  
1896   Thyssen teuft die Zeche „Vereinigte Gladbeck“, später „Möllerschächte“, ab.  
1897   2. Amtshaus (Standort: heute Hertie)  
1899   Neubau der heutigen Lambertikirche im neogotischen Baustil  
1900   Rektoratsschule (Vorläufer des Ratsgymnasiums)  
1902   Möllerschächte geht an den preußischen Fiskus  
1904   Zeche Moltke III/IV förderfertig  
1905   Eisenbahn Oberhausen – Gladbeck West – Hamm  
1906   Zeche Mathias Stinnes III/IV Beginn der Kohlenförderung
Gemeindesparkasse eröffnet  
1908   Zeche Zweckel abgeteuft; erster Name „Potsdam“  
1910   Rathaus gebaut (als Amtshaus)  
1913   Amtsgericht und „Kaiser-Wilhelm-Hallenbad“ an der Schützenstraße  
1919   21. Juli: Stadtrechte verliehen
Finanzamt errichtet  
1920   Gladbeck wird Stadtkreis (seit 1816 im Landkreis Recklinghausen)  
1925 - 1929   wirtschaftlicher Aufschwung; unter Oberbürgermeister Dr. Michael Jovy gelingt eine wegweisende städtebauliche Entwicklung  
1922   Stadt kauft Haus Wittringen mit Stadtwald an  
1928   Aufbau Haus Wittringens zum Museum, Bau der Gaststätte Wittringen, Stadion, Freibad, Stadtwald als Volkserholungsstätte  
1936   Bau der Autobahn (heute A 2)  
1952   Ansiedlung Phenolchemie und Deutsche Rockwool
Strukturwandel im Ruhrgebiet  
1962 - 1990   Siemens Fernsprechtechnik mit geplanten 4.800 Arbeitsplätzen  
1963   Stilllegung der Zechen Zweckel / Scholven  
1971   Ende des Bergbaus, Graf Moltke III/IV stillgelegt  
1975   Kommunale Neugliederung: Eingemeindung von Gladbeck und Kirchhellen nach Bottrop, genannt „Glabotki“  
1975   6. Dezember: Verfassungsgericht in Münster setzt das „Glabotki-Gesetz“ außer Kraft. Wiedererlangung der Selbständigkeit Gladbecks und Zugehörigkeit zum Kreis Recklinghausen im Mai 1976.  
1989   Wiederaufleben des Appeltatenfestes (früher Lambertimarkt)  
1995   Innovationszentrum Wiesenbusch  
1997   Auszeichnung als kinder- und familienfreundliche Stadt  
2005/06   Abriss der PCB-verseuchten Rathaus-Bürotürme; Bau des Neuen Rathauses